Zum Gedenken

Alles hat seine Zeit,
eine Zeit geboren zu werden, eine Zeit zu sterben,
eine Zeit zu suchen, eine Zeit zu verlieren,
eine Zeit zu lachen, eine Zeit zu weinen,
eine Zeit zu reden, eine Zeit zu schweigen,
eine Zeit beisammen zu sein, eine Zeit sich zu trennen.
Prediger Kap. 3 / Verse 1 - 8
Die Regenbogenbrücke:
Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man
sie die Brücke des Regenbogens. Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit
Wiesen, Hügeln uns saftigen grünen Gras. Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde
für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es
immer zu fressen und zu trinken, und es ist warmes schönes Frühlingswetter. Die
alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag
zusammen. Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen. Sie sind nicht mit ihrem
Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben. So rennen und spielen
sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und
aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz
groß! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller. Es hat Dich gesehen. Und wenn Du und
Dein spezieller Freund sich treffen, nimmst Du ihn in die Arme und hältst ihn
fest. Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder, und Du schaust endlich
wieder in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben
verschwunden war. Aber nie aus Deinem Herzen. Dann überschreitet Ihr gemeinsam
die Brücke des Regenbogens, und Ihr werdet nie wieder getrennt sein.
Über die Regenbogenbrücke gegangen ist am:
†
06. 02. 2003 Hexe
vom Nebelsee

†
18.11.2005 Baghira von den
Heideauen

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